18.01.26
Eine kleine, lustige Geschichte aus der Scooterwerkstatt
Letzte Woche passierte bei uns in der Scooterwerkstatt etwas wirklich Besonderes – und ja, ein kleines bisschen Verrücktes 😄
Plötzlich standen zwei kleine Jungs vor der Tür, vielleicht zehn oder elf Jahre alt. Sehr ernst im Gesicht – aber mit Augen, die eindeutig schon im Turbo-Modus waren.
Ganz höflich fragten sie:
„Entschuldigung… äh… wir wollen wirklich nichts anfassen!“
„Nur gucken. Ganz kurz. Zwei Minuten. Versprochen!“
Der Grund für ihren Besuch hieß: Behrad. Oder besser gesagt: eine seiner Ideen auf zwei Rädern.
Ein ganz spezieller E‑Scooter, den Behrad selbst entworfen, gebaut und bis ins kleinste Detail perfektioniert hat. Ein reines Test- und Rennstrecken‑Projekt – viel zu wild für die Straße, aber perfekt für Visionen, Experimente und ein bisschen kontrollierten Wahnsinn.
Kein normaler Scooter. Eher ein kleiner Rennwagen – der zufällig keinen Sicherheitsgurt hat.
Behrad ist bei uns nicht nur Schrauber, sondern Ideengeber, Entwickler und Perfektionist. Wenn andere sagen: „Das geht nicht“, sagt Behrad ganz entspannt: „Warte. Gib mir fünf Minuten und einen Schraubenzieher.“
Kein Wunder also, dass genau dieser Scooter auf TikTok für Aufsehen gesorgt hatte – und die beiden Jungs ihn unbedingt mit eigenen Augen sehen wollten.
Dieses kreative Projekt wird auch von Sascha Siemes, dem Geschäftsführer, aktiv unterstützt. Denn gute Ideen brauchen nicht nur Talent, sondern auch jemanden, der sagt: „Ja, mach mal. Aber bitte mit Helm.“
Behzad, unser Werkstattleiter, musste nicht lange überlegen. Mit einem breiten Lächeln sagte er: „Kommt mit nach hinten.“
Dorthin, wo getestet, getüftelt und gelegentlich sehr verrückt gedacht wird.
Und da stand er – der legendäre Test‑Scooter von Behrad.
„Ist das der aus TikTok?“
„Der mit den vielen Volt?“
„Boah… der sieht schneller aus als mein Fahrrad.“
Behzad stellte den Scooter sicher auf einen Ständer und gab Gas – nur im Stand, Sicherheit geht vor.
120 km/h auf dem Display.
Große Augen. Offener Mund. Absolute Stille.
„Wooooow…“
Behzad erklärte ruhig, dass es sich um ein reines Testgerät handelt und dass man damit natürlich nicht im öffentlichen Straßenverkehr fahren darf.
Die Jungs bedankten sich gefühlt zehnmal, verabschiedeten sich höflich und verließen die Werkstatt mit einem breiten Grinsen.
Für uns war es ein schöner Moment im Arbeitsalltag.
Für die Jungs eine riesige Inspiration.
Und für Behrad der Beweis:
Gute Ideen sind ansteckend – vor allem, wenn 120 km/h auf dem Display stehen.
Denn genau das ist Scooterwerkstatt:
Ein Ort, an dem Ideen entstehen, Technik begeistert und Träume wachsen.